Events calendar

April 2021

Friday April 23

4:30 pm – 6:30 pm
hier und jetzt: Solidarität statt Polizei Teil I
Für den Link zur Online-Veranstaltung:, https://copwatchleipzig.home.blog/dates/, Leipzig

23.04.2021 18.30:

Einführung zu Abolish The Police! (online)
Inputs und Podiumsdiskussion

Folgeveranstaltung am 22.05.2021 18.30:

Leipzig und unsere soziale Sicherheit
(online, ggf. in Präsenz im Außenbereich)
Podiumsdiskussion

Täglich neue Meldungen von “Polizeiproblemen” lassen ernsthafte Zweifel aufkommen, ob diese Institution überhaupt noch reformierbar ist. Wir von Copwatch Leipzig wollen die Polizei, wie wir sie bisher kennen, abschaffen und durch andere Mechanismen zur Herstellung von “Sicherheit” und “Gerechtigkeit” ersetzen. Die Forderung “Abolish The Police!” ist keine einfach Reform, die sich ohne notwendige gesellschaftliche Veränderungen vollziehen kann. Wir müssen daher solidarische Mechanismen im Umgang mit Gewalt und Konflikten in unseren Communities entwickeln.

In unserer kleinen Veranstaltungsreihe “hier und jetzt: Solidarität statt Polizei” beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir direkt bei uns in Leipzig anfangen können, Alternativen zur Polizei zu entwickeln. Wir hinterfragen zunächst, wofür die Polizei in Sachsen denn gerade so gebraucht wird und welche Mittel ihr dazu zur Verfügung stehen. Danach wollen wir uns bestehende Alternativen zur Polizei anschauen, Bedürfnisse sozialer Sicherheit analysieren und Forderungen dazu aus feministischer und antirassistischer Perspektive, sowie aus der Sozialen Arbeit formulieren. Wir wollen uns dabei auch der konkreten Umsetzung widmen. Dafür laden wir uns Gäste aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen in 2 Veranstaltungen ein.

Eine ausführliche Veranstaltungsbeschreibung kommt noch, sobald alle Podienbesetzungen feststehen. Kurz vor der Veranstaltung wird ein zusammenfassendes Paper von uns auf Englisch dazu veröffentlicht.

Wir behalten uns vor, Menschen, die sich diskriminierend verhalten, von der Veranstaltung auszuschließen.

Die Veranstaltungen werden von der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen unterstützt. Daher wird sie auch mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

https://copwatchleipzig.home.blog/

https://www.planlos-leipzig.org/events/hier-und-jetzt-solidaritaet-statt-polizei-teil-i/

5:00 pm – 7:00 pm
SexTalk3000 online - Liebe, Liebe, Liebe

Im kommenden SexTalk3000 soll es um das schönste Gefühl der – NEIN – es soll um Liebe gehen. Liebe, lieben, geliebt werden, sich selbst lieben – was bedeutet das eigentlich für uns und unser Zusammenleben mit anderen Menschen? Was bedeutet es für ein Leben im Patriarchat und Kapitalismus? Ist Liebe für dich Respekt, Achtung und Achtsamkeit? Selbstsorge, Zugewandtheit und Empathie? Oder einfach ein Gefühl des sich verbunden Fühlens? Wen und/oder was liebst du? Und warum sprechen wir eigentlich so wenig über die Liebe?

Lasst uns das gemeinsam ändern!

Die Veranstaltung findet online bei Zoom statt und dauert ca. 2 Stunden. Ihr bekommt den Link und das Passwort am Nachmittag der Veranstaltung zugeschickt, wenn ihr uns vorher eine Mail schreibt an: sextalk3000 [ät] riseup [punkt] net. Die Plätze für die Veranstaltung sind nicht limitiert. Uns ist wichtig, dass ihr mit Mikrofon und Kamera teilnehmt, entsprechende technische Voraussetzungen müssten also eurerseits erfüllt sein. Der SexTalk3000 findet in deutscher Lautsprache statt.

Die Veranstaltung ist offen für Menschen aller Geschlechter. Bei dieser Veranstaltung wird es wie immer die Möglichkeit geben, sich in einer Kleingruppe ohne cis-Männer auszutauschen.

Wir freuen uns sehr auf euch!

Euer SexTalk3000

https://sextalk3000.blackblogs.org/

https://www.planlos-leipzig.org/events/sextalk3000-online-liebe-liebe-liebe/

Saturday April 24

1:00 pm – 3:00 pm
Kein Viertel für Nazis - antifaschistische Kundgebung
Weißeplatz Stötteritz, Weißestraße/Arnoldstraße, Leipzig - Stötteritz

Heraus zur antifaschistischen Kundgebung – Kein Viertel für Nazis!
Die kältesten Tage sind vorbei und doch kommt kein warmes Gefühl auf. Es ist Zeit den faschistischen Mief im Stadtteil auszulüften! Das vergangene Jahr in Stötteritz war geprägt von Gewalt und Raumnahme durch zugezogene und alteingesessene Neonazis. Durch den Zuzug junger Neonazikampfsportler aus der Hooliganszene des FC Lokomotive Leipzig und anderer „modernen“ Faschist*innen verstärkte sich die neonazistische Propaganda, Bedrohungen und gewalttätige Angriffe nahmen zu.
Von nichts gewusst? – Keine Ausreden mehr.
Mit Sicherheit gibt es Stötteritzer*innen, die davon bislang nichts mitbekommen haben. Weil sie selbst nicht von neonazistischer Gewalt betroffen sind, die Codes, derer sich die Sticker und Graffitti bedienen nicht kennen oder ihnen ratlos gegenüberstehen. Oder weil sie die Problematik ignorieren oder gut heißen. Ohne eine schweigenden Bewohner*innenschaft und die mal mehr und mal weniger offen zur Schau gestellte Sympathie mit den faschistischen Schläger*innen hätten diese nicht die Möglichkeiten, sich so frei zu bewegen und so drastisch im Stadtteil zu äußern. Wohin solche rechte Raumnahme ohne aktive Gegenwehr führt, ist vielen Leipziger*innen noch aus den von extremer Gewalt geprägten Nachwendejahren bekannt.1
Durch unsere antifaschistische Kundgebung im Stadtteil machen wir auf das fortgeschrittene Problem in Stötteritz aufmerksam. Die Bewohner*innen, also ihr, die ihr auch diesen Text lest, seid informiert, was in eurem Viertel geschieht, also tragt ihr ab jetzt auch eine Mitverantwortung. Entscheidungsfreiheit gibt es in diesen Dingen nicht, denn Nicht-Verhalten hat Nazis schon immer unterstützt. Verantwortung übernehmen bedeutet, sich zu verhalten, mit Betroffenen solidarisch zu sein.
Widersprecht den Faschist*innen, übermalt ihre Propaganda, grenzt sie aus, feuert sie und werft sie aus euren Läden. Simpel auf den Punkt gebracht: Schlagt sie, wo ihr nur könnt!
Die 2020 bei den staatlichen Ermittlungsbehörden wegen Angriffen durch Neonazis in Stötteritz gestellten Anzeigen wurden übrigens ergebnislos eingestellt. Ein Muster, das seit jeher bekannt ist. Vollstreckungsgehilf*innen des Faschismus haben eben viele Gesichter und sitzen nicht selten in den Parlamenten, Gerichten und Amtsstuben dieser Republik. Eine Entnazifizierung hat nie stattgefunden. Gerade in Zeiten von Umbrüchen und Krisen versuchen Faschist*innen Ausnahmezustände zu schaffen – nur um dann in autoritärer Manier die Macht an sich zu reißen.
Wir werden uns deshalb nicht auf diesen Staat und seine autoritären Vollstrecker*innen verlassen. Wir rufen daher alle Stötteritzer*innen auf, sich aktiv zu positionieren und den Faschist*innen entgegenzustellen. Beispiele für ein aktives Entgegentreten von Nachbar*innenschaften gegen faschistische Raumnahme gibt es in Leipzig einige. Praktizierter Antifaschismus bleibt eine Arbeit aus der Gesellschaft heraus, da es den antifaschistischen Staat nie gab und auch nicht geben wird.

Die antifaschistische Arbeit hat viele Facetten – seid ein Teil davon!

Kommt deshalb am 24.04. um 15 Uhr mit euren Transparenten, Fahnen und Schilder zum Weißeplatz in Stötteritz. Es wird Vorabtreffpunkte für Fahrradanreisen aus dem Süden und Osten geben. Genaue Treffpunkte werden noch bekannt gegeben.

 

https://www.planlos-leipzig.org/events/autonomer-fruehjahrsputz-antifaschistische-kundgebung-in-stoetteritz/

May 2021

Saturday May 1

10:00 am – 12:00 pm
Heraus zum kämpferischen 1. Mai: Wir zahlen nicht für eure Krise!
Alexis-Schumann-Platz, Alexis-Schumann-Platz , Leipzig

Die Coronapandemie beschäftigt uns nun seit etwas mehr als einem Jahr und wird voraussichtlich noch eine längere Zeit unsere Leben bestimmen. Währenddessen taumeln wir in eine der schwersten und gravierendsten Wirtschaftskrisen.

Seit einem Jahr werden hier die Grundrechte auf eine Art & Weise beschnitten, wie es sich vorher niemand hätte ausmalen können. Aus Infektionsschutzgründen müssen sowohl der kulturelle als auch der gastronomische Bereich kompromisslos schließen und bereits private Treffen im kleinen Kreis werden streng verboten. Während die Profite einiger Konzerne explodieren, werden wir in einen sinnlosen Freizeitlockdown geschickt. Den meisten Lohnabhängigen bleibt es weiterhin nicht erspart, in überfüllten Bussen und Zügen zu ihrer Erwerbsarbeit zu fahren. Dort müssen sie – „geschützt“ mit Mund-Nasen-Bedeckung und ein paar Tröpfchen Desinfektionsmittel – die deutsche Wirtschaft stützen. Die Folgen dieser Pandemie verdeutlichen die herrschenden Klassengegensätze: Je ärmer und prekärer die Lebensverhältnisse der Menschen, desto eher erkranken sie an dem Coronavirus.

Familien müssen zusätzlich nach der Arbeit oder während des HomeOffice unbezahlt die Bildung der eigenen Kinder übernehmen. Viele Alleinerziehende stehen vor der Situation, ohne jegliche Unterstützung Arbeit, Kinderbetreuung und Alltag irgendwie bewältigen zu müssen. Etwas was bereits vor der Pandemie belastend war, wird jetzt nahezu unmöglich. Und wer schon vor der Pandemie in schwierigen Verhältnissen lebte, ist jetzt noch stärker gefährdet.

Durch die Ausgangsbeschränkungen steigt die häusliche Gewalt gegen Frauen stark an, da vorher bestehende private Schutzräume oder Rückzugsmöglichkeiten wegfallen.

Das Kapital versucht die Krise auf uns Arbeitende abzuwälzen, indem die Löhne durch Kurzarbeitergeld gekürzt werden und die Konzerne gleichzeitig sich mit unseren Steuergeldern subventionieren lassen. Soloselbstständige und geringfügig Beschäftigte sind darüber hinaus auf die defizitären staatlichen Hilfen oder das Jobcenter angewiesen. Am Ende werden wir trotzdem mit Entlassungen und mit tariflichen Nullrunden dastehen und damit mit einer weiteren Verarmung von Teilen unserer Klasse.

Auch der privatisierte Wohnungsmarkt bereitet uns immer mehr Probleme. Immobilienunternehmen, wie zum Beispiel die Leipziger CG-Gruppe, spekulieren mit Leipziger Baugrundstücken. Nebenbei echauffiert sich der Chef, Christoph Gröner, über Menschen, die in Armut leben und tagtäglich Probleme haben über die Runden zu kommen.

Andere Immobilienfirmen ignorieren durch die Pandemie bedingte Arbeitslosigkeit und Lohnkürzungen, setzen Zwangsräumungen in Gang und erhöhen weiterhin erbarmungslos die Mieten.

Weitere Gewinner dieser Pandemie sind die Konzerne der Pharmaindustrie, die mit dem Verkauf ihrer Impfstoffe Milliarden generieren. Obwohl auf der Hand liegt, dass nur ein global gewährleisteter Impfschutz das Virus besiegen kann, sichern sich westliche Staaten teilweise doppelt so viele Impfdosen wie nötig. Länder des Trikonts erhalten dagegen nur minimale Impfmengen und haben keine Perspektive auf eine ausreichende Durchimpfung der Bevölkerung. Die aktuelle Debatte um die weltweite Impfstoffverteilung zeigt erneut, warum es dem Kapitalismus nicht möglich ist, allen Menschen gleichermaßen das Recht auf Unversehrtheit und Gesundheit zu gewährleisten.

Immer wieder wird versucht uns mit der Aussage zu beruhigen, dass wir mit dem Ende der Coronapandemie in unseren bekannten Alltag zurückkehren können.

Doch wollen wir das überhaupt?

Prekäre Arbeitsbedingungen, Gängelung durch das Jobcenter, massiv steigende Mieten, Leben an und unter der Armutsgrenze und die fast schon vergessene verheerende Klimakatastrophe. Das kann nicht in unserem Interesse sein!

Wir fordern:

ein Ende der weltweiten, strukturellen Ausbeutung und Unterdrückung der Lohnabhängigen und wie Karl Marx es bereits 1843 schrieb, “alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.”
Die Vergesellschaftung aller Produktionsmittel und Überführung in demokratische Verwaltung durch die Lohnabhängigen,
die sofortige Entprivatisierung der Daseinsvorsorge: Gesundheit, Bildung, Wohnen, Mobilität und Kommunikation in gesellschaftliche Hand,
den Schutz der Freiheitsrechte: Keine Beschränkungen des Streik – und Demonstrationsrechts und keine willkürlichen Ausgangssperren.

Darum: Heraus zum kämpferischen 1. Mai!

https://www.planlos-leipzig.org/events/heraus-zum-kaempferischen-1-mai-wir-zahlen-nicht-fuer-eure-krise/

Sunday May 9

12:00 pm
Antifaschistische Radtour 09. Mai, 14 Uhr, Rabet
Rabet, Konradstraße 27, Leipzig

Wir schwingen uns wieder auf den Sattel um sowohl historische Orte nationalsozialistischen Terrors als auch aktuelle Treffpunkte der radikalen Rechten sichtbar zu machen.

Schon seit Jahren sind rechte Kampfsportgyms bekannt als Trainigsorte militanter Neonazis. Es sind genau diese Orte, an denen sie für den Straßenkampf trainieren und menschenverachtende Männerbünde sich organisieren und Nachwuchs rekrutieren. Auch zuletzt wurde dies nur zu deutlich, als beim widerlichen Volksfest der Coronaleugner_Innen und Impfgegner_Innen am 07.11.20 zahlreiche Neonazikampfsportler und Hooligans in der leipziger Innenstadt die Auseinandersetzung suchten und teils bewaffnet Antifaschist_Innen angriffen. Es waren wieder die selben Gesichter aus den selben Zusammenhängen, die schon seit Jahren für zahlreiche Angriffe verantwortlich gemacht werden und immer wieder Präsenz zeigen, wenn rechte Raumnahme möglich erscheint.

Aus diesem Grund wollen wir mit der diesmaligen antifaschistischen Radtour die Rückzugs- und Trainingsorte dieser Täter_Innen ansteuern und sichtbar machen.

Also kommt am 09.05. um 14 Uhr gut vorbereitet mit Fahrrad und Proviant zum Rabet. Wir werden unsere diesmalige antifaschistische Radtour anmelden. Da wir direkt an Orten der Neonazikampfsportszene halt machen und dort auch im Zuge des einen oder anderen Beitrags verweilen werden, ist es wie immer gut sich vorher auf unsere Tour vorzubereiten und am besten nicht allein zu kommen. Masken sind natürlich aus mehreren Gründen nach wie vor angebracht.

https://ladenschluss.noblogs.org/2021/04/19/antifaschistische-radtour-09-mai-14-uhr-rabet/

https://www.planlos-leipzig.org/events/antifaschistische-radtour-09-mai-14-uhr-rabet/

Friday May 21 12:00 pm – Sunday May 23 6:00 pm

Copbird Hackathon

Hallo Genossinnen und Genossen, liebe Freund*innen

wir möchten euch herzlich zum diesjährigen Copbird Hackathon vom 21.-23.05.2021 (online) einladen.
Der Hackathon sollt eine Möglichkeit sein, sich im laufe von drei Tagen in Teams intensiv mit dem Getwittere der Polizei auseinander zu setzten. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz erstellt, der unter anderem sämtliche Tweets aller deutschen Polizeien enthält. Zweck des Hackathons ist es, in drei verschiedenen Challenges kritische Fragen mithilfe des Datensatzes in den Bereichen der Sprach-, Netzwerk- und Metadatenanalyse beantworten, bspw.:
welche Begriffe verwendet die Polizei in ihren Tweets auffällig häufig?, wer retweetet eigentlich die Polizei?, wen wiederum retweeten die Behörden?

Dabei ist es ganz egal, ob du dich mit computergestützer Datenanalyse auskennst oder nicht. Wir setzen auf interdisziplinäre Teams in denen alle voneinander lernen können.

Begleitet wird der Hackathon von einer spannenden Vortragsreihe zu den Themen: Rassismus bei der Polizei, juristischer Rahmen der Social Media Polizeiarbeit, Protest Policing auf Twitter uvm. Außerdem wird es ein kleines autodidaktisches Programm rundum Git und How to Open Data geben, stay tuned!

Weitere Infos zum Hackathon sowie zur Anmeldung finder ihr auf der Website copbird.org.

Wir freuen uns über eure Anmeldungen und sagt es gerne weiter!

Die AG LINK.

copbird.org

https://www.planlos-leipzig.org/events/copbird-hackathon/

Saturday May 22

4:30 pm – 6:30 pm
hier und jetzt: Solidarität statt Polizei Teil II
Der Link zur Online-Veranstaltung:, https://copwatchleipzig.home.blog/dates/, Leipzig

Vorherige Veranstaltung: 23.04.2021 18.30:

Einführung zu Abolish The Police! (online)
Inputs und Podiumsdiskussion

 

22.05.2021 18.30:

Leipzig und unsere soziale Sicherheit
(online, ggf. in Präsenz im Außenbereich)
Podiumsdiskussion

Täglich neue Meldungen von “Polizeiproblemen” lassen ernsthafte Zweifel aufkommen, ob diese Institution überhaupt noch reformierbar ist. Wir von Copwatch Leipzig wollen die Polizei, wie wir sie bisher kennen, abschaffen und durch andere Mechanismen zur Herstellung von “Sicherheit” und “Gerechtigkeit” ersetzen. Die Forderung “Abolish The Police!” ist keine einfach Reform, die sich ohne notwendige gesellschaftliche Veränderungen vollziehen kann. Wir müssen daher solidarische Mechanismen im Umgang mit Gewalt und Konflikten in unseren Communities entwickeln.

In unserer kleinen Veranstaltungsreihe “hier und jetzt: Solidarität statt Polizei” beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir direkt bei uns in Leipzig anfangen können, Alternativen zur Polizei zu entwickeln. Wir hinterfragen zunächst, wofür die Polizei in Sachsen denn gerade so gebraucht wird und welche Mittel ihr dazu zur Verfügung stehen. Danach wollen wir uns bestehende Alternativen zur Polizei anschauen, Bedürfnisse sozialer Sicherheit analysieren und Forderungen dazu aus feministischer und antirassistischer Perspektive, sowie aus der Sozialen Arbeit formulieren. Wir wollen uns dabei auch der konkreten Umsetzung widmen. Dafür laden wir uns Gäste aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen in 2 Veranstaltungen ein.

Eine ausführliche Veranstaltungsbeschreibung kommt noch, sobald alle Podienbesetzungen feststehen. Kurz vor der Veranstaltung wird ein zusammenfassendes Paper von uns auf Englisch dazu veröffentlicht.

Wir behalten uns vor, Menschen, die sich diskriminierend verhalten, von der Veranstaltung auszuschließen.

Die Veranstaltungen werden von der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen unterstützt. Daher wird sie auch mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

https://copwatchleipzig.home.blog/

https://www.planlos-leipzig.org/events/hier-und-jetzt-solidaritaet-statt-polizei-teil-ii/