13.11.2022

A-Café

A-Café. Anarchistischer Sonntagsbrunch.
Organized by your friendly anarchist collective. Jeden zweiten Sonntag im Monat.
Wann? 10 July 2022
Wo? Meuterei (Zollschuppenstraße 1)
a-cafe@riseup.net

A-café. Anarchistischer Sonntagsbrunch – ein selbstorganisierter Raum für Interessierte: sich in ungezwungener Athmosphäre über Anarchismus und verwandte Lebensentwürfe austauschen.

Es gibt einen Kinderspace und Hunde sind willkommen. Kommt bitte getestet.

Programm

Ab 13:00 Uhr: Der DIY-Mitbring-Brunch.

Kaffee und Tee werden von uns gestellt. Um ein buntes DIY-Buffet zu ermöglichen/anzubieten,
freuen wir uns über von euch mitgebrachte diverse vegane Köstlichkeiten. Falls ihr Lust habt, eure Musik mit uns zu teilen, bringt gerne MP3-Player, CDs, oder USB-Sticks mit. Es wird einen Infotisch geben, der
zwar schon gut gefüllt ist, aber immer gern ergänzt werden darf, um nicht nur den Bauch, sondern auch den Kopf beim Brunchen auf Trab halten zu können. Wir sind offen für weitere Vorschläge, und wenn du ein
spezielles Bedürfnis oder eine Idee hast, lass es uns wissen.

Ab 14:00 Uhr, Thema diesen Monat:

41 bis Repression gegen Anarchist*innen in Italien

Diskussion: Das harte Gefängnisregime 41-bis in Italien und Repression gegen die italienische anarchistische Bewegung

41-bis ist ein Strafvollzug, dessen Grundlage völlige Isolation und Sinnesentzug bilden, bei dem sogar Reden verboten ist.
41-bis ist die Vernichtung des Individuums, Distanzierung und Reue bilden den einzigen Ausweg. 41-bis ist eine vom italienischen Staat regulierte Foltermethode.
Im 41-bis-Regime befinden sich zur Zeit 747 Gefangene in 22 über ganz Italien verteilten Blöcken.
Das 41-bis-Regime dauert 4 Jahre und kann unbegrenzt oft für weitere zwei Jahre verlängert werden.
100 Gefangene befinden sich länger als 20 Jahre im 41-bis-Regime.

Seit dem 5. Mai wird auch einer unserer anarchistischen Gefährten – Alfredo Cospito – dieser Folter unterworfen.
Alfredo befindet sich nun seit zehn Jahren in Haft wegen Teilnahme am Knieschuss auf Roberto Adinolfi, Chef des Atomkonzerns Ansaldo Nucleare.
Der gegen Alfredo angewendete 41-bis stellt – zusammen mit dem im Grunde genommen lebenslänglichen Urteil gegen ihn und zwei anderen Gefährt*innen, Anna und Juan – einen weiteren repressiven Schritt gegen die anarchistische Bewegung in Italien dar.

Seit dem 20. Oktober befindet sich unser Gefährte Alfredo im Hungerstreik, um gegen seine Haftbedingungen zu protestieren.

GEGEN DEN 41-bis – ISOLATION IST FOLTER

(Veranstaltung in englischer Sprache mit Flüsterübersetzung in deutscher Sprache.)

Your friendly anarchist collective.